Homöopathische Rezepte während der Trächtigkeit
Häufig treten beim Deckakt Verletzungen auf, welche sich deutlich durch gespreizten
Gang und blutigen Scheidenausfluss bemerk- und sichtbar machen.
Hier empfiehlt sich eine Behandlung mit Natrium muraticum.
Um einem Abort in den späteren Trächtigkeitswochen zu umgehen, sollte man
Verletzungen, körperliche Überanstrengung und Fütterungsfehler dringend vermeiden.
Für den Fall, dass es doch zu den oben genannten Situationen kommt, sollte man auf
folgende Symptome achten:
Absonderung von blutiger Flüssigkeit, allgemeiner Unruhe und erhöhtem
Puls.
Treten solche Symptome auf, empfiehlt sich eine Behandlung mit
Aconitum.
Und gegebenenfalls sofort einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker
aufsuchen.
Häufig kommt es bei verzögerten Geburten zu vorzeitigem Milchverlust. Diesen sollten
Sie schnellstmöglich aufhalten, indem Sie Pulsatilla verabreichen. Bei älteren Hündinnen Sepia,
da sich in der Muttermilch wichtige Antikörper zur Virusabwehr befinden, die mitunter überlebenswichtig sein können!
Kommt es zu einer Schwergeburt, ist die Gebärmutter in den meisten Fällen äußerst
kraftlos. Um dieser die nötige Energie für einen schnellen Geburtsablauf zu liefern, empfiehlt sich die Gabe von Pulsatilla und Caulophyllum.
Auch bei unregelmäßigen und krampfhaften Wehen sollten die auf die soeben genannten
Mittel zurückgreifen.
Sollte es zu einem Ausfluss nach der Geburt kommen, empfehlen sich die Mittel
Sabina und Pulsatilla; auch ein Tee aus Frauenmantel kann unterstützend wirken.
Während der Trächtigkeitswochen Ihrer Hündin sollten sie auf eine gute Ernährung und
naturgemäße Haltung achten, um einem späterem Fehlen und Einschießen der Milch vorzubeugen. Dies kann durchaus Veranlagung sein, jedoch auch auf
Störungen der Hormonbildung und Unterernährung zurückzuführen sein.
Geben sie in diesem Fall Phytolacca, eventuell in Verbindung mit Asa foetida.
Wichtiger Hinweis:
Jedes Tierheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis
erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder
Apotheker.
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